Über uns Jagen vor 250 Jahren Jagdliche Helfer

 

 

Der Hund, seit über 10.000 Jahren domestiziert, gilt als treuester Begleiter und Helfer des Menschen.

Als Stammvater vieler Jagdhundrassen gilt der Laufhund. Jagdmotive aus dem vorderen Orient belegen das Vorhandensein solcher Jagdhunde, die vermutlich als Handelsware der Phönizier nach Europa kamen. Seit dem 14. Jh. konzentrierte sich das Interesse der Züchter auf den Leithund, der bereits im salischen Gesetz als segusius magister canis erwähnt wird. Im oblag die Spurarbeit, die Meute folgte ihm lauthals bellend. Auf den Laufhund gehen sämtliche lautjagende (bellende) Brackenhunde zurück, aus denen der Dackel, Dachshund oder auch Teckel hervorging.

Hunde mit extrem kurzen Beinen sind bereits aus Ägypten um 4.000 v. Chr. bekannt, Xenophon (445-354 v. Chr.) berichtet von kurzbeinigen Hunden im antiken Griechenland. Arrian von Nikomedien erzählt 250 n. Chr. von kurzbeinigen Hunden der jagdbegeisterten Kelten und in den germanischen Stammesrechten des 5. bis 9. Jh. n. Chr. gibt es Hinweise auf den Biberhund, der vermutlich ein Vorläufer des Teckels war. In der deutschen Übersetzung des „Livre de Chasse“ von 1582 „Neuw Jag und Weydwerk“ wird der Dachshund erstmals namentlich erwähnt, Johann Elias Ridinger(1698-1767) verewigte den Dackel in einer Radierung.

Ab ca. 800 im Einsatz, wurden die „Dachshunde“ als „Schliefer“ und „Würger“ zur Baujagd auf Fuchs und Dachs eingesetzt, aber auch der Wundfährte von krankem Wild und beim Stöbern in unwegsamem Gelände leistet der Dackel hervorragende Arbeit.





 

 


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